Roulette

Nervenkitzel und Hochspannung beim Roulette: Was wäre ein Casino oder eine Spielbank ohne die Rouletttische? Kaum vorzustellen, dass diese Art des Glücksspiels in den großen Casinos einmal nicht mehr vorhanden wäre. Das Roulett ist eines der ältesten Formendes Glücksspiels und die Kugel des Spiels entscheidet schließlich über Sieg und Verlust des Einsatzes. > mehr erfahren


Wer die richtige Nase hat, das perfekte Bauchgefühl, der hat Glück und die Kugel bleibt exakt im richtigen Feld stecken und bettet sich dort ein. Für viele andere am Tisch heißt dies eine Nullrunde abgelegt zu haben. Die Regeln des Roulettes sind recht einfach und auch die Art und Weise, wie man vorzugehen hat. Einzig das amerikanische Roulette unterscheidest sich vom französischen. Doch hierzulande wird in der Regel das französische Roulette bevorzugt. Wobei es auch häufig nach amerikanischer Art abläuft, da die Tisch hierfür bedeutend kleiner ausfallen. In beiden Fällen wird mit Chips und Jettons gespielt, die einen bestimmten Wert symbolisieren. Die Einsätze sind unterschiedlich hoch und die Farbe Schwarz und Zero haben eine besondere Bewandtnis im Spiel. Die Groupiers spielen eine wichtige Rolle beim Roulette, denn sie sagen dem Spielern an, wann die Einsätze erfolgen müssen, wann nichts mehr geht, oder wer Gewinn, welche Zahl gewinnt, in welcher Farbe und mehr. Wohl in keinem andern Glücksspiel ist die Wichtigkeit des Groupiers so deutlich erkennbar, wie beim Roulette. Das Roulette kann wunderbar auch Gesellschaftsspiel beim Gang mit Freuden ins Casino gespielt werden. Denn jeder kann seinen Einsatz und auch die Höhe je nachdem selbst bestimmen und auch Gruppen können sich bei der Einsatzhöhe zusammentun und ihr Glück versuchen, was beim Poker beispielsweise nicht geht. Roulett macht Spaß und ist unglaublich spannend zugleich.



Die Kugel entscheidet über Sieg oder Niederlage


Roulette ist wohl eines der bekanntesten Glücksspiele und schon im 17. Jahrhundert wurde Roulette als Glücksspiel erstmals durchgeführt. Zusammengefasst und kurz erklärt, wird beim Roulette auf Zahlen und deren farblich unterschiedenen Eigenschaften gesetzt. Der Spieler bestimmt im Vorfeld auf welche Zahl und Eigenschaft der Zahl er in welcher Höhe setzen möchte. Das Roulettrad wird zum Drehen gebracht, und in umgekehrter Richtung wird eine Kugel ebenfalls im Roulettrad zum Rollen gebraucht. Sobald sich das Rad langsamer dreht und schließlich stehen bleibt, bleibt die Kugel in einem jeweiligen Kästchen, welches mit einer zahl und Färbung versehen ist, stehen. Ist es genau diese Zahl und Färbung, die der Spieler vermutete und darauf seinen Einsatz festlegte, kann er sich als Gewinner glücklich schätzen.



Die Regeln


In den heutigen Spielbanken wird Roulette in aller Welt wird bis auf wenige Ausnahmen, nach den gleichen Regeln gespielt. Lediglich unterschieden wird, wenn die Kugel auf Zero landet. Hierfür werden dem Spieler im Vorfeld klare Regeln erörtert. Außerdem gibt es einen Unterschied beim Roulette, ob mit dem sogenannten Doublezero gespielt wird, oder nicht. Ansonsten gleichen sich die Regeln fürs Roulette auf der ganzen Welt und in jeder Spielbank. Das Roulettspiel an sich, vom Tisch bis zum Spiel, unterscheidet sich allerdings im amerikanischen und französischen Roulette.



Französisches Roulette


Es wird grundsätzlich an Doppeltischen gespielt und in der Mitte befindet sich etwas vertieft im Tisch der Roulettekessel mit 36 abwechselnd roten und schwarzen Nummernfächern und einem 37. grün für Zero. Die jeweiligen Einsatzfelder liegen an den Seiten und jeder Tisch wird von acht Mitarbeitern des Casinos betreut. Außerdem sind jeweils vier Croupiers in der Mitte anwesend und zwei jeweils am Kopfende des Tisches. Mit dem Ausruf "Faites vos jeux", fordert der Croupier jeden Spieler auf, seinen Einsatz, in Form von Jetons, festzulegen. Der Spieler legt nun seine Jetons entweder selbst aufs Spielfeld, oder lässt sie vom Croupier dorthin schieben und benennt dabei Zahl oder Zahlengruppe. Der Einsatz muss das Minimum des Tisches erreichen und das Maximum nicht überschreiten. Der Croupier bringt die Roulettscheibe in Bewegung und knipst gekonnt die Kugel in entgegen gesetzte Richtung. Noch in dieser Phase ist es für jeden Spieler möglich, zu setzen. Nach der Ansage "Rien ne va plus" allerdings, darf nicht mehr gesetzt werden. Liegt die Kugel am Ende in einem Nummernfach, wird diese sofort vom Croupier benannt, die Farbe des Faches und die weiteren gewinnenden einfachen Chancen ebenfalls und zeigt mit seinem Rateau (Rechen) auf die Gewinnzahl. Die verlorenen Einsätze werden der Masse übergeben und einbehalten, die Gewinne noch am Tisch mittels der Jetons ausgezahlt. Beim französischen Roulette liegt der Vorteil bei Zero eindeutig bei der Bank. Etwa bei 1,35 Prozent auf allen Wetten mit einfachen Chancen. Bei den mehrfachen Chancen dementsprechend höher. Bei Spiel wird zusätzlich noch unterschieden zwischen einem Ansagespiel und dem Kesselspiel und den Einfach- und mehrfach Chancen. Wobei meistens die einfache Variante, bei der die Nummern 1 bis 36 auf drei verschiedene Arten in Zahlengruppen zu je 18 Nummern eingeteilt ist.



Amerikanisches Roulette


Der Ablauf ist hier wesentlich schneller und die Tische kleiner. Der Spieler setzt selbst und der Croupier tätigt alle Ansagen auf englisch. Ganz auffällig ist hierbei, dass der Croupier die Gewinnzahl nicht mit dem Rechen anzeigt, sondern mit der "Dolly", einer kleinen Figur. Die Zero-Regel bei einfachen Chancen ist, dass wenn die Kugel auf Zero fällt, wird die Hälfte der Einsätze eingezogen. Das macht das Spiel um einiges kniffliger und spannender. Mit persönlichen Chips in unterschiedlichen Farben, die der Spieler offensichtlich für alle Anwesenden zu einem bestimmten Wert kauft, kann er auch nur an diesem Tisch einsetzen und muss sie nach Beendigung wieder an den Tisch zurückgeben. Im Kessel selbst des amerikanischen Roulette sind die Zahlen anders angeordnet, als beim europäischen Roulett und die 38. Zahl ist die Double-Zero. Der Bankvorteil liegt hier bei 5,26 Prozent und ist dadurch wesentlich höher.